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Ecuador

Von Sandra und Svenja

Im Laufe unsere Recherchen erhielten wir die Email-Adresse von Frau Fissek, bei der wir uns vorstellten, um an Informationen über Ecuador zu gelangen. Sie war einer der wenigen, die zusagte, uns zu helfen und sich sofort zurück meldete.

Frau Fissek kommt aus Bayern, war aber einige Zeit in Ecuador und hat vieles erfahren über das Leben dort, da sie an einem Hilfsprojekt beteiligt ist. In diesem Projekt geht es darum, den Menschen in Ecuador zu helfen, insbesondere den Kindern. Sie hat uns viele Informationen über Ecuador gesendet und uns gebeten, ihr unsere Privatadresse zu geben, da sie uns ein Paket schicken wollte. Einige Tage später kam das Paket bei uns an, in dem sich einige für unser Projekt nützliche Dinge befanden, die wir behalten durften. Das waren von den Indios handgefertigte Taschen und Tischdecken und eine CD-Rom, auf der sich Bilder und Videos aus Ecuador befanden, Wandbilder die jetzt unser Klassenzimmer schmücken, eine Broschüre über das Projekt, an dem Frau Fissek beteiligt ist und ein Bildband über Ecuador.

Wir stehen noch immer in Email-Kontakt mit Frau Fissek und sie unterstützt uns weiterhin.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Wir bekamen noch einige andere Rückantworten, doch leider ist der Email-Kontakt nach den ersten Emails abgebrochen und wir erhielten keine weiteren Informationen.





Post!




Aus einem Rundbrief

...von Schwester Maria Claudia Weihnachten 2007 bzw. Weihnachten 2008

Bevor ich zum Ende komme, möchte ich Ihnen anstelle eines herausragenden Ereignisses die Schicksale von drei Kindern vorstellen:

Diana wurde mit drei Jahren zusammen mit ihrer älteren Schwester ins Heim gebracht. Die Mutter war verstorben und der Vater nicht bekannt. Jetzt ist Diana 12 Jahre alt. Von der Familie kannte sie nur eine Oma und eine Großtante, die in extremer Armut lebten. Die Oma ist vor zwei Jahren verstorben und hinterließ der Großtante als einziges Andenken eine Wolldecke, die ihre Enkelinnen erhalten sollten. Als die beiden Schwestern sie abholen wollten, erfuhren sie, dass auch die Großtante gestorben war, und sich ihre Neffen, die Diebe sind, mit Drogen handeln und auf der Straße leben, alles angeeignet hatten. Jetzt haben die Geschwister keine Angehörigen mehr. Diana ist jetzt in der Abschlussklasse der Grundschule. Sie ist eine gute Schülerin und versteht sich gut mit allen Kindern im Hogar.
Maria Fernanda kam mit 10 Jahren in unser Heim. Als sie sechs Monate alt war, hatte sie die Mutter an eine 77-jährige Frau verschenkt, die sie sehr schlecht erzogen hatte, so dass sie beinahe wie ein Straßenkind aufgewachsen war, bis ein Familienangehöriger der Ziehmutter Fernanda in unser Heim brachte. Sie hat nun keinen Familienanschluss mehr und es kostet sehr viel Mühe sie an ein geordnetes Leben zu gewöhnen. Sie ist immer noch sehr unruhig und es fällt ihr schwer, sich hier einzuleben. Sie ist inzwischen dreizehn Jahre alt und besucht die letzte Klasse der Grundschule.
Vor drei Monaten wurden Mayerli, 4 Jahre, und ihre zweijährige Schwester Ivania zu uns ins Hogar gebracht. Der Vater ist 58, und die Mutter nahm sich nach Aussagen des Vaters mit 26 Jahren das Leben, ohne an ihre fünf Kinder zu denken. Die beiden Töchter sind nun bei uns und die drei Brüder von 10, 8 und 6 Jahren im Jungendheim. Dem Vater ist es als Schuhputzer auf der Straße unmöglich, sich um seine Kinder zu kümmern. Die ganze Geschichte ist noch nicht geklärt und muss vor Gericht entschieden werden.

Im April war unsere Grundschule mit 6 Klassenzimmern startbereit für das neue Schuljahr. Dies verdanken wir den vielen Spenden aus Nah und Fern. Zur Zeit besuchen einschließlich der Grundschulkinder aus dem Heim 180 Schüler diese Schule im Armenviertel von Monteneros de Alfaro. Darauf bin ich sehr stolz, denn gute Bildung ist in einem Land wie Ecuador die beste Hilfe.

Bilderserie von Frau Fissek

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1 Euro Brunnen

1 Euro für das Projekt: Brunnenbau In Ecuador


Wasser ist nicht alles - aber alles ist nichts ohne Wasser.

In diesem Frühjahr zerstörten schwere Unwetter den Brunnen des Kinderheims Valle Feliz in Santo Domingo de los Tsachilas in Ecuador.
Stellt euch vor, von einer Sekunde auf die andere käme bei euch zuhause aus keinem Hahn mehr Wasser; nicht nur für 1 bis 2 Stunden oder Tage, sondern nie wieder. Wie viele Leute seid ihr zuhause? Jeden Tropfen Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Putzen usw. müsstet ihr kaufen. Eine Horrorvision!

In Valle Feliz ist dies die Wirklichkeit. Für 60 Kinder und das Personal, für die Tiere des Heims und den Garten muss jeder Tropfen Wasser in riesigen Wassertankzügen zwei - bis dreimal in der Woche angeliefert werden. Dies ist sehr teuer. Deshalb hat sich Schwester M. Claudia Fischer, die Leiterin des Heims, entschlossen, einen neuen Brunnen bauen zu lassen. Dies kann sie aber erst tun, wenn sie genügend Spenden aus ihrer Heimat Deutschland erhalten hat.