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Familie Wanghi

Dieses Video wurde speziell für uns erstellt:

Brief von Mme Wanghi

-----Original Message-----
From: "gladys mpia" <gladysmpia@...>
Sent: 25.03.2009 17:24
To: "patrick.manz" <patrick.manz@...>
Subject: Re : adresses d'écoles ou d'organisations



Monsieur Patrick;

C'est avec un réel plaisir que j'accuse réception de votre mail m'adressé le lundi 23 mars courant dont le contenu a attiré ma particulière attention.

Pour votre gouverne je répond au nom de Mademe Gladys Wanghi; mariée à Mr Guy Wanghi; Biologiste et Chef de Travaux à l'Université de Kinshasa. Je suis mère de deux enfants et j'exerce la profession d'avocat en RDC.

Je vous témoigne dors et déjà mon entière disponibilité dans la collaboration dont vous avez besoin en vue de mettre à votre disposition des données pouvant vous aider à etofer votre travail pour que vous puissiez gagner la compétition dont votre école est participante. Je me mets à travailler et dans mons de temps je vous communiquerai les résultats de mon étude.
Priére me préciser la nature des écoles ou organisations dont vous réclamez les adresses en vue de me faciliter la tâche. Car, ici il y a plusieurs types d'écoles notamment: les écoles professionnelles de formation pratique de courte durée et les écoles normales( cycle long) d'une part et les organisations à caractère culturel, social, religieux et humanitaire, politique, scientifique.
Pour la flore et la faune mon mari va vous aider c'est son domaine , il a d'ailleur fait des publications sur ça.
Acceptez l'expression de mes sentiments les plus fraternels et de franche collaboration.
Gladys Wanghi
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Hallo Patrick,

mit großer Freude erhielt ich die Mail vom 23. März, die ich sehr interessant finde.
Ich bin Mme Gladys Wanghi und bin mit Guy Wanghi verheiratet, der Biologe ist und an der Universität Kinshasa beschäftigt ist. Ich bin Mutter von zwei Kindern und Rechtsanwältin.
Ich stehe voll und ganz zu eurer Verfügung, damit ihr eine gute Chance habt, den Wettbewerb zu gewinnen.
Ich werde jetzt mit der Arbeit beginnen und euch zwischendrin über die Ergebnisse informieren. Schreibt mir bitte noch etwas präziser, um welche Schulen und Organisationen es geht, das würde mir helfen.
Die Flora und Fauna gehören zum Arbeitsgebiet meines Mannes, dazu gibt es auch Veröffentlichungen von ihm.

Viele Grüße

Gladys Wanghi

 

Lebensbedingungen

Les conditions de vie dans la ville de Mbandaka (Übersetzung am Ende)

Mbandaka est situé dans la cuvette centrale et plus précisement sur la rive gauche au confluent du fleuve congo et de la rivière ruki. . On y trouve également la rivière sondji, la rivière panza et un étang à la forme d’un lac qu’on appelle communément lac mpaku ou Ibeke.

(...gekürzt...)

Lebensbedingungen in der Stadt Mbandaka

Mbandaka liegt im zentralen Kongobecken am linken Ufer des Zusammenflusses von Kongo und Ruki. Weitere Flüsse sind der Sondji und der Panza. Außerdem liegt hier der Mpaku-See, auch Ibeke genannt.

In der Stadt Mbandaka herrschen Sumpfwälder und zeitweise überschwemmte Wälder vor. Hier gibt es Bäume, Büsche, Sträucher, Aufsitzerpflanzen, Lianen, usw. In der Tierwelt kommen Wirbeltiere und Wirbellose vor.

Die Bevölkerung in Mbandaka setzt sich aus Bantu und Pygmäen zusammen, wobei die Pygmäen einen Anteil von weniger als 5 % an der Bevölkerung haben. Es ist eine Randgruppe, die zurückgezogener lebt als die Bantu. Unter den Bantu herrscht der Stamm der Mongo vor.
Die wichtigsten Transportmittel in Mbandaka sind das Fahrrad, das Motorrad und der Einbaum. Andere Fahrzeuge sind selten, man geht normalerweise zu Fuß.

Mbandaka ist gekennzeichnet durch äquatoriales Klima, d.h. es fallen große Niederschlagsmengen, die aber kurz und heftig niedergehen, und es ist heiß in der Stadt, denn der Äquator verläuft genau durch Mbandaka. Früher sagten die Belgier, der Äquator verlaufe durch Bongozo. Die heutigen Forscher sind der Meinung, er verlaufe durch Bolenge. Ab 5 Uhr morgens ist es hell und die Menschen gehen dann schon spazieren.

In der Stadt gibt es nur wenige offizielle Arbeitsplätze, das ist hauptsächlich für die Frauen nachteilig.

Zu Mbandaka gehört auch die Gemeinde Wangata. Sowohl Mbandaka als auch Wangata setzen sich aus verschiedenen Vierteln zusammen. Die besser Verdienenden wohnen im Zentrum, wo sich neuerdings Büros ansiedeln, denn Mbandaka ist die Provinzhauptstadt der Provinz Equateur. Ein anderer Teil der Bevölkerung wohnt außerhalb des Stadtzentrums, ein weiterer Teil wohnt in entlegenen Gebieten.
Die Menschen, die keinen festen Arbeitsplatz haben, leben von der Jagd, vom Fischfang, von der Landwirtschaft oder dem Handel im Kleinen.

In Mbandaka gibt es 3 sogenannte Gesundheitszonen, 3 Krankenhäuser und mehrere Gesundheitszentren. Aber nicht jeder kann sich einen Aufenthalt im Krankenhaus leisten.
Die meisten Menschen nutzen aus Kostengründen die traditionelle Medizin, denn sie ist nicht so teuer. Hauptsächlich Kinder bis zu 5 Jahren sind in einem schlechten Gesundheitszustand und sind von Krankheiten betroffen, die vor allem mit dem Zustand der sanitären Einrichtungen und dem schwierigen Zugang zu Trinkwasser zusammenhängen.

Aber während die Bantu in einzelnen Bereichen Schwierigkeiten haben, sind die Pygmäen in allen Bereichen benachteiligt.

 

Lebensbedingungen 2

Les conditions de vie (Übersetzung am Ende)

Pour parler des conditions de vie de la population dans les zones équatoriales, il convient d’abord de classifier celle-ci selon les classes sociales d’une part et de ressortir d’autre part ,les besoins de la population suivant les priorités.

Ce faisant, la population de l’ équateur en général et particulièrement celle de la République Démocratique du Congo sont régroupées en trois classes sociales : classe des aisés (5%) classe des moyens(25%)classe des démunis (70%)
La population des classes des aisés et des moyens habitent beaucoup plus les centres villes tandis que celle des démunies sont dans les quartiers bidonvilles ou dans les milieux réculés, dans cette catégorie il faut inclure les pygmées qui sont éparpillés dans la grande forêt équatoriale.

Après cette classification,passons maintenant aux conditions de vie selon les besoins fondamentaux de la population donc l’ accès à l’education, à l’alimentation,à la santé, au logement et au transport

(...gekürzt...)

Die Lebensbedingungen

Um über die Lebensbedingungen in Äquatornähe zu sprechen, ist es sinnvoll, die Bevölkerung in soziale Klassen einzuteilen und andererseits ihre wichtigsten Bedürfnisse herauszuarbeiten.

Die Bevölkerung in Äquatornähe im allgemeinen und die der Demokrastischen Republik Kongo im besonderen setzt sich aus 3 sozialen Schichten zusammen :

- Oberschicht 5 %
- Mittelschicht 25 %
- Unterschicht 70 %

Die Ober- und Mittelschicht wohnt häufig im Zentrum der Städte, während die Unterschicht in den Slums oder abgelegenen Gegenden lebt. Dazu zählen auch die Pygmäen, die verstreut im Regenwald leben.

Nach dieser Unterscheidung gehen wir nun über zu den Grundbedürfnissen der Bevölkerung : Bildung, Nahrung, Gesundheit, Wohnen, Transport

Bildung :

Die Bildung in der DR Kongo wird durch den Staat organisiert. Es gibt staatliche und private Schulen. In den staatlichen Schulen wird der Unterricht durchgeführt durch den Staat oder die Kirchen, (katholische, evangelische, islamische, kimbanguistische (eine afrikanische, unabhängige, christliche Kirche) oder salutistische (Heilsarmee)). In den Privatschulen wird lediglich der Lehrplan durch den Staat kontrolliert. Die Organisation und die Besoldung der Lehrer ist Aufgabe des Schulträgerträgers.

Der Besuch aller dieser Schulen ist vom Einkommen der Eltern abhängig. Die Schulen mit einem guten Ruf werden hauptsächlich von den Kindern der Oberschicht besucht oder aber von Kindern, die unterstützt werden oder von Kindern, deren Eltern zwar nicht die finanziellen Mittel haben, aber riesengroße Opfer bringen, um ihren Kindern eine schulische Ausbildung zu ermöglichen.
Die anderen Schulen werden von Kindern der Mittelschicht besucht.
Die Kinder der Unterschicht besuchen meist die staatlichen Schulen in den Slums und in den abgelegenen Gebieten.

Ernährung :

Von einer ausgewogenen Ernährung in der DR Kongo kann man nicht sprechen, die meisten Kinder bis 5 Jahre sind unterernährt. Eiweissreiche Nahrung fehlt hauptsächlich im Landesinnern und vor allem in der Mittel- und Unterschicht. Zusätzlich nimmt die Zahl der Diabetes- und Bluthochdruckerkrankungen zu. Vor allem die Pygmäen sind auch hier benachteiligt, denn sie haben weder Felder, die sie bewirtschaften können, noch haben sie Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung. Außerdem haben sie Probleme sich in den Bantugebieten zu integrieren.

Gesundheit :

Gesundheitszentren und Krankenhäuser gibt es zwar im ganzen Land, aber sie werden hauptsächlich von der Oberschicht genutzt. Die Bevölkerung der abgelegeneren Gebiete muß große Entfernungen bis zu einem Krankenhaus zurücklegen. Außerdem bleiben die Ärzte lieber in den größeren Städten. Ihre Verteilung (Stadt – Land) ist daher ungleichmäßig. In manchen Teilen des Landes stammen die Krankenhäuser noch aus dem Kolonialzeitalter und sie haben keinerlei Material.
In der DR Kongo ist die Kindersterblichkeit erhöht, hervorgerufen durch Durchfallerkrankungen, Malaria, Typhus, etc. In der Provinz Equateur werden die meisten Babys zu Hause ohne die Unterstützung durch Pflegepersonal entbunden, da die Krankenhäuser meist weit entfernt sind und die Bevölkerung arm ist. Verschiedene Formen von Gewaltanwendung an Frauen und Kindern während und nach dem Krieg sind verantwortlich für eine Vielzahl von Krankheiten einschließlich Aids.

Wohnen :

Nur in den Städten besitzen die Menschen ihr eigenes Haus und die Häuser sind dort in einem guten Zustand. Es gibt unterschiedliche Wohnviertel; die ärmere Bevölkerung lebt in Slums mit den dafür charakteristischen Hütten, auch in Mbandaka.

Transport:

Man unterscheidet den Individual- und den öffentlichen Verkehr. In der DR Kongo gibt es Busse, Taxi-Busse, Taxis, Schiffe, Einbäume mit und ohne Motor, Fahrräder, Motor-räder, Flugzeuge und die Bahn. In den Städten sind die Straßen größtenteils in schlechtem Zustand. Auf dem Land bewegt sich die Bevölkerung hauptsächlich mit dem Fahrrad, dem Motorrad oder dem Einbaum fort. Die Oberschicht benutzt selten öffentliche Verkehrsmittel und die Kinder erreichen die Schule problemlos. Im Landesinnern benutzen dieses Kinder entweder ein Motorrad oder ein Auto. Die Mittel- und Unterschicht benutzt öffentliche Verkehrsmittel, in der Hauptstadt den Bus oder den Taxi-Bus, in anderen Städten eher das Fahrrad, das Motorrad oder den Einbaum. Ein großer Teil der Unterschicht geht allerdings zu Fuß oder benutzt – wie in Mbandaka üblich - den Einbaum.

 

Gewässer

Hydrographie, Faune et Flore (Übersetzung am Ende)

Hydrographie

Les zones équatoriales en RDC possèdent un réseau hydrographique très dense. Le cinquième fleuve du monde par sa longueur(4.375 Km) et le second par son débit moyen (39.000m3/sec), le fleuve Congo est présent’ avec plusieurs affluents dans les zones équatoriales et dans le bassin du congo. On peut signaler également la présence des Lacs.

(...gekürzt...)



Gewässernetz


Die Demokratische Republik Kongo hat im Bereich des Äquators ein sehr dichtes Gewässernetz. Der Kongo ist der fünftlängste Fluß der Erde (4375 km) und der zweitgrößte bezüglich der Wassermenge (39.000 m/sek). Er hat mehrere Zuflüsse
im Bereich des Äquators und im Kongobecken. Außerdem gibt es mehrere Seen.
In der Provinz Equateur gibt es 7 Nebenflüsse oder große Zuflüsse :
Ubangi, Ngiri, Lulonga, Maringa, Ruki, Momboyo, Lomela, Tshuapa, Busira, Lokoro, Wamba

Auch die Flüsse in der Provinz Orientale liegen im äquatorialen Bereich :

Uele, Mbomu, Rubi, Amwimi, Lindi, Lomami

Die Flüsse in den übrigen Provinzen sind weiter vom Äquator entfernt :
Provinz Bandundu :

Kasai, Kwango, Kwilu, Lukende, Fimi, Kwa, Kwenge

Provinz Katanga :

Lulwa, Luilu, Lubilash, Lufira, Luapula, Luvua, Lukunga

Provinz Maniema : Maiko

Provinz Sud-Kivu: Ulindi

Provinz Kasai Orientale : Sankuru, Lubefu, Lukende

Provinz Kasai Occidentale : Luange

Die Seen teilt man in zwei Gruppen in: Seen im Kongobecken- Tumbasee

Sie liegen in den Provinzen Equateur, Bandundu und Orientale

Seen außerhalb des Kongobeckens Eduard-See in Nord-KivuKivu-See in Sud-KivuTanganjika-See, Moero-See und Upemba-See in Katanga

Klima

In der äquatorialen Zone herrscht Äquatorialklima mit häufigen und heftigen, aber kurzen Regenfällen. Es gibt nur eine Jahreszeit, warm und feucht. Im Februar und im Juli regnet es selten, aber es ist sehr heiß. Diese Perioden fallen zusammen mit den Perioden, in denen gefischt wird. Aber in letzter Zeit scheint der Kalender der Fischer gestört zu
sein. Daneben findet man in der Republik Kongo auch den tropischen Klimatyp bzw.
Gebirgsklima mit einer Regen- und einer Trockenzeit.

Landschaftsformen

Charakteristisch für die Äquatorialzone sind die Ebenen: Das zentrale Becken mit dem Kongobecken. Außerhalb der Ebenen findet man HochebenenPlateau von Nord-UeleShaba- oder Katanga-PlateauPlateau im Nordosten (Blaue Berge) Maniema-Plateau im OstenKasai-PlateauIturi-PlateauBiano-Plateau (Provinz Katanga) Daneben gibt es auch Gebirge :die Blauen Bergedas Ruwenzori-Gebirgedie Virunga-Bergedas Mitumba-Gebirge

Tierwelt

Die Republik Kongo ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für 352 Reptilienarten, 168 Amphibienarten, 1086 Vogelarten, 421 Säugetierarten, 1596 wirbellose Tierarten, die im Wasserleben,(davon 1423 Süßwasser- und 183 Salzwasserarten), 544 wirbellose Tierarten, die auf dem Land leben, 1606 Wirbeltiere, die im Wasser leben.
In der DR Kongo gibt es 40 Fischfamilien mit mehr als 1000 Arten, wovon fast 800 im Kongo und seinen Nebenflüssen leben und der Rest in den Seen im Osten des Landes.

Flora

Am Äquator, z.B. in Mbandaka, herrscht der feuchtigkeitsliebende, dichte, tropische Regenwald mit verschiedenen Zonen von unterschiedlichen Pflanzengesellschaften vor.
Die verschiedenen Pflanzenarten sind schon seit dem Kolonialzeitalter bekannt und in mehrbändigen Büchern beschrieben. Hier sind die Namen einiger Zier- und Nutzpflanzen :

Zierpflanzen z.B. Hibiskus, Aralie, Arecapalme, Goldpalme, Livinstonia, Licualapalme
Nutzpflanzen:

Pflanzen mit Früchten : Palme, Guayavabaum, Mangobaum, Avocadobaum, Zitronenbaum, Pflaumenbaum, Mandarinenbaum, Papayabaum, Kokospalme, Kakaobaum

Früchte : Ananas, Karambole, Mangostanbaum

Blattgemüse : Maniokblätter, Amaranth, Spinat, Verschiedene Kohlarten, Süßkartoffelblätter

Getreide : Reis, Mais, Soja

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