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Gabun

Gabun (Gabon)

Fläche
Gabun bedeckt eine Fläche von 267.677 qkm und ist also einiges kleiner als Deutschland. Davon sind etwa 74 % Wald und Buschland, 17 % sind Wiesen und Weiden und nur 2 % sind Ackerland.

Die N-S-Ausdehnung Gabuns beträgt etwa 700 km.
Die W-O-Ausdehnung ist mit 650 km fast genauso groß.

Längen- und Breitenkreise

Gabuns Staatsgebiet liegt zwischen 4° S und 2° N. Der Äquator verläuft mitten durchs Land. Die Hauptstadt Libreville liegt 0° 23´ nördlicher Breite und 9° 27 ´ östlicher Länge .

Hauptstadt
Die Hauptstadt von Gabun ist Libreville mit rund 580.000 Einwohnern und hat damit zehnmal mehr Einwohner als unsere Heimatstadt Dormagen. Libreville liegt ganz dicht am Äquator, nämlich auf 0°22‘ 30‘‘ nördlicher Breite.

Städte in Gabun
Zweitgrößte Stadt ist Port-Gentil mit ca. 110.000 Einwohnern. Schon die drittgrößte Stadt Gabuns, Franceville (Masuku) mit etwa 43.000 Einwohnern, ist kleiner als Dormagen.
Oyem ist noch kleiner als Franceville und hat nur ungefähr 31.000 Einwohner. Moanda nimmt mit ca. 22.000 Einwohnern Rang 5 unter den Städten Gabuns ein.

Landschaften in Gabun

Gabun liegt im Bereich der Niederguineaschwelle. Der etwa 200 km breite Küstenstreifen ist mit Mangrovenwald und Savannenvegetation bedeckt und hat im Süden eine hafenlose Nehrungsküste, während im Norden das weit ins Meer vorspringende Kap Lopez (Port-Gentil) und das 80 km lange und bis 16 km breite Ästuar des Gabun (Libreville) gute Hafenmöglichkeiten schaffen. Das Landesinnere wird von einem bis über 1000 m hohen Bergland mit tropischem Regenwald (heute weitergehend zerstört), Berg- und Galeriewald eingenommen und ist Einzugsgebiet zahlreicher Flüsse.

Größte Flüsse Gabuns

Der Ogooué (auch Ogowe geschrieben) ist ein etwa 1200 km langer Fluss. Er entspringt in der Republik Kongo (Kengue im Nordwesten des Batke-Plateaus) und durchquert Gabun in Ost-West-Richtung, bis er schließlich bei Port Gentil in den Atlantik mündet. Die vielen Flüsse Gabuns sind Hauptverkehrsadern. An ihren Ufern entstanden viele Siedlungen.

 

Klima in Gabun
Gabun hat äquatorial-tropisches Feuchtklima. Die Luftfeuchtigkeit kann bis zu 98 % erreichen. Die durchschnittlichen Jahresniederschlagsmengen liegen zwischen 1600 und 3000 mm, im Süden sind sie höher als im Norden. Die Hauptregenzeit dauert von Mitte Januar bis Mitte Mai, eine kleinere Regenzeit dauert von Anfang Oktober bis Mitte Dezember. Die lange Trockenzeit dauert von Mitte Mai bis September.

Flora und Fauna in Gabun

Gabun besteht zu 75 % aus Regenwäldern. Im Osten des Landes stößt man auf Savannen und Grasebenen. Die Küsten sind mit Mangroven bedeckt. Die Bäume in den Wäldern sind bis zu 60 m, manche sogar 70 m hoch. Zur Fauna Gabuns zählen Gorillas, Schimpansen, Waldelefanten, Bongos, Leoparden, Panther, sowie weitere Affenarten und Waldbüffel (Regenwaldfauna). In den Savannen leben u. a. Elefanten, Büffel, Antilopen und auch Löwen oder Geparde. In den Gewässern findet man Flusspferde und Krokodile. Außerdem kommen in den Gewässern auch zahlreiche Fischarten vor.

 

Industrie
Gabun ist eines der an Bodenschätzen reichsten Länder Schwarzafrikas und weist dadurch – im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten – ein hohes Pro-Kopf-Einkommen auf. Allerdings ist dieser Wohlstand sehr ungleichmäßig verteilt. Dieser Reichtum beruht vor allem auf den Erdöl-, Uran-, Eisenerz-, Gold- und Manganvorkommen. In der Manganproduktion nimmt Gabun den dritten Rang weltweit ein. Die Hälfte der Staatseinnahmen kommt aus der Ölindustrie.
Ein weiterer wichtiger Exportartikel sind Tropenhölzer. Die Bedeutung nahm aber immer weiter ab: Ende der fünfziger Jahre betrug der Anteil des Holzexports am Gesamtexport 87 %, heute sind es nur noch 12 % .Wichtig sind auch die Weiterverarbeitung von Erdöl, sowie die Holz- und Papierindustrie, die Herstellung von Farben, Lacken, Nahrungsmitteln und Textilien.

Schulbildung

In Gabun herrscht Schulpflicht bis zum 16 Lebensjahr. Etwa 77 % der Jungen und der Mädchen werden in Gabun eingeschult. Ungefähr 26 % der Männer und 47 % der Frauen können die Schule abschließen. Die Analphabetenrate beträgt bei den Männern 20 %, bei den Frauen 38 %.

Krankheiten in Gabun
Folgende Krankheiten können auftreten: Hepatitis A und B, Typhus, Gelbfieber, Polio, bakterielle Meningitis, Tollwut, Cholera, Malaria, Durchfall und Bilharziose. In Gabun wird die Aids-Rate mit 6 – 8 % angegeben.

Sonstiges
Gabun wurde in Deutschland durch den Bau des Missionskrankenhauses in Lambaréné bekannt, das 1913 von dem Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer gegründet wurde.




 


Die Genehmigung zur Verwendung aller Fotos zum
Thema Gabun erhielten wir von Rhett Butler
www.mongabay.com sowie von Valéry (http://valetvan.free.fr)

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