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Kiribati

Die Republik Kiribati ist ein Inselstaat im Pazifik und liegt ungefähr in der Mitte zwischen Australien und Hawaii.
Kiribati besteht aus 3 Inselgruppen, die in 6 Bezirke eingeteilt sind und zu denen 33 Inseln, davon 21 bewohnte zählen. Diese Inseln sind Atolle (ringförmige Koralleninseln), von denen Kiritimati mit 624 Quadratkilometern das größte Atoll ist.

Bezirke:
Banaba, Central Gilberts, Line Islands, Northern Gilberts, Southern Gilberts, Tarawa

Inseln: Abaiang, Abemama, Aranuka, Arorae, Banaba, Beru, Butaritari, Kanton, Kiritimati (Christmas-Island), Kuria, Maiana, Makin, Marakei, Nikunau, Nonouti, Onotoa, Tabiteuea, Tabuaeran, Tamana, Tarawa, Teraina

Kirimati ist weltweit das größte Atoll.

Die Inseln liegen verstreut um den Äquator, zwischen 4° 43’ nördlicher und 10° 30’ südlicher Breite. Sie liegen meist weniger als 2 Meter über dem Meeresspiegel.

Die Datumsgrenze, die mit dem 180-ten Längenkreis zusammenfällt, verlief bis Ende 1995 zwischen den Phoenix- und den Gilbertinseln. Seit Beginn des Jahres 1995 liegt ganz Kiribati westlich der Datumsgrenze.

 

Fläche
Kiribati hat eine Fläche von 811 Quadratkilometer. Flächenmäßig ist dieser Staat nur doppelt so groß wie Köln mit 405 Quadratkilometern Fläche. Die Hauptstadt der Insel ist Bairiki. Es leben 114,1 Einwohner pro qkm in Kiribati. Zum Staatsgebiet gehören auch 5,2 Millionen Quadratkilometer Wasserfläche, dieses extreme Verhältnis weist kein anderes Land der Welt auf. Die Nord-Süd-Ausdehnung Kiribatis beträgt 1973 Kilometer und die West-Ost-Ausdehnung beträgt 4835 Kilometer.

Bevölkerung
Kiribati hat etwa 110.000 Einwohner, von denen ca. 40% auf der Hauptinsel Tarawa leben, wo sich neben dem Hauptort Bairiki ein internationaler Flugplatz, eine Schiffsanlegestelle und ein größeres Krankenhaus befinden. Die Bewohner der Kiribati-Inseln gehören der mikronesischen Rasse an, die man an ihrer kupferfarbenen Hautfarbe, ihren dünnen Lippen, dem schmalen Körperbau und dem schwarzen, glatten Haar erkennen kann. Eine der zwei Amtssprachen ist Englisch, die andere ist Gilbertesisch.
Die offizielle Währung ist der Australische Dollar.

Landschaft

Der Boden der Kiribati-Inseln besteht aus zerbröckelten Korallen und ist nur wenig fruchtbar. Deswegen ist die Pflanzenwelt sehr artenarm.
Es gibt weder Flüsse noch Seen, daher ist die Versorgung mit Süßwasser problematisch.
Die landwirtschaftliche Nutzung ist stark eingeschränkt.

Klima

Kiribati sind die Durchschnittstemperaturen ganzjährig ca. 27°C. Tagsüber ist es ungefähr 34°C warm und in der Nacht beträgt die Temperatur 21°C. Temperaturen um 20°C sind für die Inselbewohner schon ziemlich kalt. Den Winter erkennt man auf den Kiribati-Inseln eigentlich nur daran, dass es dann etwas häufiger regnet. Von November bis März regnet es oft sehr heftig und in unregelmäßigen Güssen. Die Zeit von März bis Oktober ist jedoch trockener. Die Niederschläge sind zwar mit 3000 mm jährlich recht hoch, fallen aber sehr unregelmäßig und versickern schnell im porösen Kalkboden.
Wirbelstürme sind auf den Kiribati-Inseln nicht selten und verursachen immer wieder Schäden.

 

Flora und Fauna
Die einzigen höheren Pflanzen, die von Natur aus sehr verbreitet sind, sind die Kokospalme und der Schraubenbaum. Auch die Tierwelt Kiribatis ist nicht sehr besonders vielfältig: Fast nur Meeresvögel und Fluginsekten haben ihren Platz in Kiribati gefunden. Allerdings ist die Fauna in den Korallenriffen mit unzähligen Fischarten um so vielfältiger.

Wirtschaft
Das wichtigste Exportprodukt ist Kopra, das ist getrocknetes Kokoskernfleisch, das zur Herstellung von Kokosnussöl dient. Weitere Einnahmequellen sind der Fischfang und der Anbau von Kokospalmen. Für den Eigenbedarf werden Bananen, Brotfrüchte, Papayas und Taro, eine Knollenfrucht, angebaut. Die Rohstoffvorkommen sind – vor allem nach der Ausbeutung der Phosphatvorkommen durch der Engländer – sehr begrenzt.

Schulbildung

Ab dem 6. Lebensjahr besteht eine neunjährige Schulpflicht. Die University of the South Pacific in Bairiki bietet seit 1976 Platz für 500 Studenten .

Gesundheit

Die medizinische Versorgung Kiribatis kann man nicht mit unseren Verhältnissen in Europa vergleichen. Hier kommt beispielsweise das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber vor.

Politik

Kiribati ist seit 1979 eine unabhängige Republik Die Republik Kiribati wird zur Zeit von Präsident Anote Tong regiert. Das Parlament besteht aus 37 Abgeordneten und wird nach vier Jahren neu gewählt. Das Regierungsgebäude befindet sich im Hauptort Bairiki auf der Gilbertinsel Tarawa..

Zukunft

Wegen des Klimawandels und dem Anstieg des Meeresspiegels wird Kiribati schätzungsweise 2060 bis 2070 im Meer versinken.

 

angeschriebene E-Mail Adressen:

1. info@wellington.diplo.de (Deutsche Botschaft; mit Antwort)
2. dotceo@tskl.net.ki (Schule in Kiribati)
3. karl.koch@skynet.be (deutscher Honorakonsul;mit Antwort)
4. mann.exports@clear.net.nz (Honorarkonsul)
5. teretiarikare@hotmail.com (UNESCO)
6. consul.kiribati@leonardt-blumenberg.com (Honorarkonsul in Kiribati)
7. int.hilfsfonds@t-online.de (deutsche Hilfsorganisation)
8. Sky17793@skynet.be
9. info@internation-hilfsfonds.org (Hilfsorganisation)
10. library@usp.ac.fj (Universität in Kiribati)
11. sto@mict.gov.ki
12. secretary@mict.gov.ki
13. tourismxmas@tskl.net.ki
14. tarawaunicef@tskl.net.ki (Hilfsorganisation)
15. kpced@coconutwireless.ki (Kirche in Kiribati)
16. ncl.fanning@globalsatellite.us (Schule in Kiribati)
17. reetina_katokita@yahoo.com